Integration statt Isolation

Kann man einem Menschen ein größeres Geschenk machen, als ihn so anzunehmen, wie er ist? Ihn in seiner Andersartigkeit und seiner Gefühlswelt ernst zu nehmen und ihm zu zeigen: Schön, dass du da bist!

Integration ist mehr als die bürokratische Eingliederung von Menschen in die Gesellschaft: Sie passiert im Alltag im zwischenmenschlichen Umgang miteinander und jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Das Projekt „kreativ macht stark!” ist der Teil, den wir seit Januar 2016 zur Integration beitragen: Schüler/innen, die neu in Deutschland sind, werden hier in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet und unterstützt. Sie erfahren durch künstlerische Methoden eine Möglichkeit, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken sowie schlimme Erlebnisse zu verarbeiten.

kreativ macht stark! – das Konzept

Dort wo die Worte fehlen, da kann kreatives Gestalten Türen öffnen. In einem Raum der Sicherheit und des Vertrauens darf das auftauchen, was gerade gefühlt wird: Zum Beispiel Traurigkeit, Angst oder Wut. Die Förderung der individuellen Kreativität ist dabei ausschlaggebend für das Verarbeiten von Erlebtem und für die Entwicklung von Konzentration, innerer Stärke und Selbstvertrauen – besonders und gerade in schwierigen Lebenssituationen. Mit einer sensiblen Begleitung erleben die Schüler/innen Nähe als positiv und unterstützend. Wir erzählen, zeichnen, malen oder bauen Fantasiegebilde aus Ton in Einzel- und/oder Gruppenbegleitung.
Das schafft Selbstbewusstsein!

Wer steckt hinter dem Projekt?

(in chronologischer Reihenfolge)

Renate Reifert initiierte das Projekt. Die Künstlerin malte im Jahr 2015 zwei Bilder, durch deren Verkauf die Anschubfinanzierung ermöglicht wurde. renate-reifert.de

Corinna Leibig ist studierte Designerin sowie Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche und verantwortlich für die Entwicklung des Konzeptes, sowie die Umsetzung des Projektes. corinnaleibig.de

Sabine Froesa und Silke Knorr sind engagierte Lehrerinnen an der Riehlschule. Sie schicken ausgewählte Schüler/innen zum Projekt und beobachten ihre Fortschritte.

Schüler/innen der Riehlschule in Wiesbaden-Biebrich, die neu in Deutschland sind, sich für Zeichnen und Malen begeistern und Unterstützung brauchen und wollen.

Ein Dankeschön an:
Das Evangelische Dekanat Wiesbaden, das die Bilder von Renate Reifert ausstellt und über das die Spendenbetreuung läuft.
Pfarrer Martin Roggenkämper und die Gemeinde der Oranier-Gedächtniskirche in Wiesbaden-Biebrich, die einen Gemeinderaum für das Projekt zur Verfügung stellen.

Presse

Artikel im Wiesbadener Kurier


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